Inschriften datieren die Eisenzeit

Neue Schritte in der Biblischen Archäologie belegen die Zuverlässigkeit der biblischen Autoren

Autor/innen

  • Peter Veen van der
    sg@wort-und-wissen.de (journal.primary_contact69a7c79d57ee6)
2007-05-01
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Um archäologische Schichten zu datieren, ist die Archäologie auf Inschriften angewiesen, die in den aufeinanderfolgenden Fundschichten vorkommen. Solche „stratifizierten“ Funde sind nicht nur äußerst selten im Bereich Syrien-Palästina, es wurde auch die Bedeutung der wenigen gefundenen Stücke in der Vergangenheit zu wenig erkannt und entsprechend wenig in diesem Bereich geforscht. In diesem Artikel wird erläutert, wie anhand einer grundlegenden Arbeit über datierbare Inschriften Klarheit in der Chronologie (vor allem der Eisenzeit im 1. Jt. v. Chr.) geschaffen werden kann und wie dies letztendlich zu einer sichereren Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel führen könnte. Erst wenn die archäologischen Schichten korrekt datiert sind, ist es annähernd möglich, die biblischen Geschichten des Alten Testaments mit der Archäologie zu verbinden. Dieses Verfahren ist vielversprechend. So können z.B. Eigentümer von Siegeln und Tonbullen (bekannter Herkunft) am Ende der Eisenzeit tatsächlich mit bekannten Personen aus der Zeit des Propheten Jeremia gleichgesetzt werden. Die Archäologie zeigt uns auf diese Weise also, wie zuverlässig die biblischen Autoren Zusammenhänge ihrer Zeit beschrieben haben.

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