Bd. 6 Nr. 2 (1999): Archäologie und Radiokarbondatierung
Im abschließenden Teil seiner Aufsatzfolge beschäftigt sich U. Zerbst mit der Datierung historischer Funde des Alten Orients. Anhand dreier Regionen wendet sich der Autor der Frage zu, inwieweit zwischen den kalibrierten Radiokarbondaten und den historisch-archäologischen Daten ein systematischer Versatz existiert. Neuere Daten vom zweiten vorchristlichen Jahrtausend aufwärts weisen eine stabile Tendenz aus, nach der die Radiokarbondaten höher sind als die historischen Zahlen. Eine mögliche Ursache könnten die historischen Chronologien, eine andere die Assoziierung der Funde mit diesen Chronologien oder ein systematischer Versatzes in C14-Kalibrierkurven sein.
Hauptartikel
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Die Datierung archäologischer Proben mittels Radiokarbon (14C). Teil III. Probleme bei der 14C-Datierung für den Alten Orient.
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Kurzbeiträge
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Bemerkenswert alte und komplexe Steinwerkzeuge aus Äthiopien
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Orchideen imitieren die Sexuallockstoffe ihrer Bestäuber erstaunlich exakt
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Streiflichter
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Schlauchpilze - umfangreiches Fossilmaterial aus dem Unteren Devon
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Zellteilung: Konserviert von Bakterien bis hin zu Chloroplasten?
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Rezensionen
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Gould, Stephen Jay (1998): Illusion Fortschritt: Die vielfältigen Wege der Evolution.
Abstract : 20PDF : 2