Bd. 15 Nr. 2 (2008): 20 Millionen Jahre fehlen

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Dass in der Ursprungsforschung verschiedene Paradigmen ein Existenzrecht haben, wird auf fast spektakuläre Weise durch den geologischen Beitrag über die Schmiedefeld-Formation deutlich. Ihre Entstehungszeit wird mit ca. 20 Millionen Jahren angegeben, doch die Formation ist sehr geringmächtig.  Die Befunde sprechen für rasche Ablagerung, doch gibt es keine langzeitlichen Schichtlücken. Das führt im Langzeitverständnis in Ausweglosigkeiten, was auch eingestanden wird. Der Aktualismus wird erheblich verletzt, der Befund stellt aber auch die radiometrischen Datierungen in Frage.

Veröffentlicht: 2008-11-01

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