Die „Sauerstoffkatastrophe“

1. Extreme Krise als Auslöser genialer „Neuerfindungen“ des Lebens?

Autor/innen

  • Boris Schmidtgall
    sg@wort-und-wissen.de (journal.primary_contact69a7c76fd10b2)
2021-05-01
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Nach evolutionstheoretischen Vorstellungen sollen die ersten Lebewesen in einer sauerstofffreien Atmosphäre entstanden sein. Denn eine Entstehung der ersten Makromoleküle des Lebens ist bei Vorhandensein von Sauerstoff chemisch nicht möglich. Daher wird angenommen, dass die Umstellung zu einer mit Sauerstoff angereicherten Atmosphäre, wie wir sie heute kennen, erst später im Zuge der postulierten Evolution der Biosphäre erfolgte. Dieses vermutete Szenario einer frühen Evolution wird üblicherweise als Great Oxygenation Event (GOE) bezeichnet. Um diese Hypothese zu stützen, sind viele geologische und paläobiologische Studien durchgeführt worden. Sie ergeben jedoch ein unklares und widersprüchliches Bild von den ersten Schritten des Lebens auf der Grundlage der Darwin’schen Evolutionslehre.

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