Bd. 13 Nr. 1 (2006): Homochirale Moleküle

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Design-Argumente kann man auch in der Chemie formulieren, das zeigt P. Imming in einer Diskussion zur Entstehung der Homochiralität. Gemeint ist damit die Tatsache, daß sehr viele für Leben unverzichtbare Moleküle in den Lebewesen nur in einer von zwei möglichen spiegelbildlichen Formen brauchbar sind. Der Autor stellt fest, daß das Phänomen der Homochiralität sofort verständlich wird, wenn wir nicht auf der Basis unseres Nicht-Wissens, sondern unseres Wissens an die Fragestellung herangehen: Wir wissen, daß durch kreative, gezielte Versuchsplanung und -durchführung Homochiralität erzeugt werden kann. Was bedeutet dies für die erstmalige Entstehung des Lebens?

Veröffentlicht: 2006-05-01

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