Rumpfdrehung des Schimpansen beim zweibeinigen Gang

Ein lehrreiches Beispiel für die Paläanthropologie

Autor/innen

  • Michael Brandt
    sg@wort-und-wissen.de (journal.primary_contact69a7f470c5154)
2016-05-01
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Beim zweibeinigen Gehen des Menschen entsteht ein deutlicher Drehimpuls. Dieser Drehimpuls wird durch Drehbewegungen des menschlichen Körpers reduziert. Damit verringern sich Muskelarbeit und somit energetische Kosten des Gehens. Im Gegensatz zum Menschen treten beim Schimpansen aufgrund seiner besonderen Anatomie keine Drehbewegungen des Rumpfes auf – so die bisherige Auffassung. Eine neue Untersuchung von Thompson et al. (2015) hat diese Ansicht widerlegt. Die Ergebnisse dieser Studie haben auch allgemeine Konsequenzen für die zukünftige paläanthropologische Forschung.

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