Ringwoodit: Gigantische Wasserreservoire in großer Tiefe?

Autor/innen

  • Michael Kotulla
    sg@wort-und-wissen.de (journal.primary_contact69a8865233c0a)
2016-05-01
Titelbild
Der erstmalige Fund des Minerals Ringwoodit in einem Diamanten erhärtet die Vorstellung, dass die Übergangszone vom oberen zum unteren Erdmantel wasserhaltig ist, und zwar in Form von im Kristallgitter eingebauten (OH)-Gruppen. Wird dieser Fund als repräsentativ für die gesamte Zone erachtet, so befänden sich in großer Tiefe Wasserreservoire, die umgerechnet das Mehrfache der Wassermenge der heutigen Ozeane enthielten. Das Phänomen in Verbindung mit dieser Dimension erinnert an die in der Bibel erwähnten „Quellen der großen Tiefe“.

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