Parasitoide Schlupfwespen und ihre Wirte – eine komplexe Manipulation

Autor/innen

  • Harald Binder
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2008-05-01
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Parasiten werden häufig unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass sie ihre eigenen Leistungen auf Kosten ihrer Wirtsorganismen reduzieren und diese für die eigene Entwicklung und Vermehrung ausnutzen. Sie wären damit als degeneriert zu betrachten. Detaillierte Untersuchungen zeigen jedoch, dass eine sehr fein abgestimmte Wechselwirkung von Parasit und Wirt vorliegt, wenn ersterer zunächst möglichst unbemerkt den Wirt ausnutzt, um schließlich diesen sehr weitgehend und eigennützig zu manipulieren. Das Beispiel von Schlupfwespen zeigt, dass dabei außer Parasit und Wirt auch noch Viren mit beteiligt und in das Gesamtsystem integriert sind. Für ein „degeneriertes“ System erstaunlich komplex!

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