Bd. 12 Nr. 2 (2005): Das Ende der Homologisierung?
Ähnlichkeiten, die als abstammungsbedingt interpretiert werden (Homologien) dienen als Basis für Stammbaumrekonstruktionen. In dieser Ausgabe werden neuere Entwicklungen in der Embryologie diskutiert, welche die Schlußfolgerung nahelegen, daß das klassische evolutionstheoretische Homologieargument am Ende ist. Die Problematik des Homologie-Arguments verdeutlicht auch ein neuer Fossilfund eines Kloakentiers. Dieses Fossil legt eine mindestens zweimal unabhängige Entstehung der typischen Gehörknöchelchen der Säugetiere nahe. Das würde bedeuten, daß ein Schlüsselmerkmal nicht mehr als sicherer Wegweiser für Abstammungszusammenhänge brauchbar ist.
Hauptartikel
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Das Ende der klassischen Homologisierung? Neue Methoden in der vergleichenden embryonalen Forschung
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Geburtshelfer in der Ursuppe? „PNA-Welt“ – plausibler als eine „RNA-Welt“?
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Kurzbeiträge
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Unerhört: Konvergenz eines Schlüsselmerkmals Mehrfache Entstehung der Gehörknöchelchen der Säugetiere?
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Circadiane Uhren in Cyanobakterien – chemisch physikalische Zeitgeber
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Fossillagerstätten in Süddeutschland – Ursachen für Massensterben
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Plattenkalke: Neue Hinweise auf rasche Entstehung und geologisch nicht überlieferte Biotope
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Streiflichter
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Bionik: Euplectella – der perfekt konstruierte Tiefseeschwamm
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Kreide/Tertiär-Meteoriteneinschlag: Doch kein „nuklearer Winter“?
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Rätselhafte Ediacara-Organismen: „Luftmatratzen“-Hypothese bestätigt?
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