Flugsaurier: Phantastische Weichteilerhaltung – Federn oder Haare?

Autor/innen

  • Manfred Stephan
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2006-11-01
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Mineralisierte Weichteile bei Plattenkalk-Flugsauriern geben Einblick in den mehrschichtigen Aufbau der Flughaut. Nicht nur bei Dinosauriern, auch bei den nicht als näher verwandt geltenden Flugsauriern werden haarähnliche und federartige Strukturen beschrieben. Wenn Federn und/oder Haare bei Flugsauriern und anderen Reptilien vorkämen, könnte die Gleichheit in einem wichtigen Körpermerkmal nicht mehr als Abstammungshinweis gelten. Vielmehr müßte man von unabhängigem evolutiven Erwerb (Konvergenz) ausgehen. Die Erhaltung von (mineralisierten) Weichteilen ist ferner ein guter Hinweis auf die rasche Phosphatisierung der toten Flugsaurier und Bedeckung mit neuen Kalkschlick-Lagen.

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