Das neue Bild von der Ozeankruste

Autor/innen

  • Thomas Fritzsche
    sg@wort-und-wissen.de (journal.primary_contact69a88651c6f7b)
1995-11-01

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Die Vorstellungen vom Bau und der Beständigkeit ozeanischer Kruste haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Die Ozeanhecken sind nicht die uralten Sammelbecken kontinentaler Abtragungsprodukte, sondern im Vergleich zu den Kontinenten relativ junge Gebilde. Mit dem Aufkommen einer neuen Leittheorie, dem Seafloor-Spreading und der Plattentektonik (Kontinentalverschiebung), haben sich die Geowissenschaftler verstärkt der Erforschung der Ozeankruste gewidmet. Neben den vielfältigen Bestätigungen der Plattendrift ergaben sich aber auch unerwartete Einblicke in das dynamische Geschehen auf der Erde. Vor allem die Entdeckung aktiver hydrothermaler Zirkulationssysteme in der Ozeankruste werfen neues Licht auf die Entstehung von Erzlagerstätten und liefern außerdem neue Einsichten in die Prozesse der Wärmeabführung und der globalen Stoffkreisläufe unseres Planeten.

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