Die Ausbrüche des Mt. St. Helens- und die Folgen

Autor/innen

  • Thomas Fritzsche
    sg@wort-und-wissen.de (journal.primary_contact69a7da57c9b9c)
1995-05-01

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Die Ausbrüche des Mount St. Helens im Jahr 1980 und in den folgenden Jahren führten in der näheren Umgebung zu erheblichen Zerstörungen. Durch die seitliche Explosion am 18. Mai 1980 wurde nördlich des Vulkans eine fast 600 km2 umfassende Landschaft vernichtet. Schuttmassen stürzten in den benachbarten Spirit Lake, lösten eine gewaltige Flutwelle aus und hinterließen eine über 60 m mächtige Sedimentschicht. Auf dem See treibt seitdem eine langsam kleiner werdende Matte aus abgerissenen Baumstämmen. Mehrere Fluß-systeme wurden von den Schuttmassen und der Vulkanasche überdeckt, der Abfluß des Wassers war verhindert oder eingeschränkt. Den größten Schaden verursachten die durch die Explosion ausgelösten Schlammströme, von denen auch Gebiete weit außerhalb der abgesperrten Region betroffen waren (Abb. 3). Knapp 15 Jahre nach dem Ausbruch haben sich Flora und Fauna von der Katastrophe teilweise erholt (siehe auch zusammenfassende Abb. 2).

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