Evolutionärer Stillstand auf molekularer Ebene bei Knochenhechten als „lebenden Fossilien“
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In der Fossilüberlieferung ist evolutionäre Stasis – definiert als die Situation, in der Arten über geologisch lange Zeiträume ohne nennenswerte Veränderung fortbestehen – weit verbreitet. Obwohl Organismen, die im Körperbau eine evolutionäre Stasis aufweisen, oft als lebende Fossilien bezeichnet werden, sind die Ursachen, die für die Langsamkeit der morphologischen Veränderungen verantwortlich sind, bisher unklar. Neue molekulargenetische Forschungen zeigen, dass unter den lebenden Fossilien die Knochenhechte die geringsten Veränderungsraten im Erbgut aufweisen.