„Fast lebendige Moleküle“

RNA-Moleküle – hohe Erwartungen für die Lebensentstehung

Autor/innen

  • Harald Binder
    sg@wort-und-wissen.de (journal.primary_contact69a80b1b30520)
2009-05-01
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Nukleinsäuren als Informations-(über-)träger stehen häufig im Blickfeld, wenn Überlegungen zur Entstehung des Lebens angestellt werden. Chemische Reaktionen mit RNA regen in besonderem Maße die Phantasie vieler Autoren an. Dabei zeigen auch jüngste experimentelle Untersuchungen, dass man mit RNA zwar interessante chemische Systeme entwickeln kann, die aber mit entsprechender Erfahrung sehr genau eingestellt werden müssen. Bisher ist nicht erkennbar, wie solche Systeme ungeplant entstehen und immer leistungsfähiger werden könnten. Ein Weg von Makromolekülen mit sehr interessanten Eigenschaften zu einem sich selbst generierenden und erhaltenden Reaktionssystem ist auch mit den neuen Ergebnissen nicht aufgezeigt.

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