„Zufall und Notwendigkeit erklären den Ursprung des Lebens nicht“

Autor/innen

  • Peter Imming
    sg@wort-und-wissen.de (journal.primary_contact69a87723c3eeb)
  • Eberhard Bertsch
2007-11-01
Titelbild

Downloads

Unter diesem Titel erschien im Jahr 2004 eine längere Fachpublikation in der Zeitschrift Cell Biology International (Trevors & Abel 2004). Darin wird am Ende konstatiert, dass „auch der ursprünglichste Protometabolismus ein integratives Management benötigt hätte“. In ähnlicher Weise kommt eine Arbeit in der mathematischen Fachzeitschrift Chaos, Solitons and Fractals (Voie 2006) zu dem Schluss, es sei „sehr natürlich, dass viele Wissenschaftler glauben, das Leben sei eher ein Subsystem eines Geistes, der größer als die Menschen ist, oder eines symbolischen Superrechners“ und „nicht ein Subsystem des [materiellen] Universums“. Wie kommen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen dazu, solche von anderen verschmähte, ja als wissenschaftsfeindlich stigmatisierte Gedanken gerade aus naturwissenschaftlichen Überlegungen abzuleiten? Gilt nicht das Primat der Materie über den Geist als unveräußerliche Bedingung echter naturwissenschaftlicher Theoriebildung? Die Autoren des vorliegenden Artikels möchten die wissenschaftlichen Überlegungen von Trevors, Abel, Voie und anderen einer breiteren Leserschaft bekanntmachen und zur Lektüre der Originalartikel anregen. Deshalb legen wir eine Zusammenfassung vor, in die wir eigene Überlegungen als Chemiker (P.I.) und Informatiker (E.B.) eingearbeitet haben.

Lesen Sie diesen Beitrag in folgenden Formaten