Archiv
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Lichtenergie in der Natur
Bd. 32 Nr. 2 (2025)„Vernünftige Zweifel […] gibt es nicht: Evolution ist eine Tatsache“, schrieb der berühmte Biologe Richard Dawkins (in „Die Schöpfungslüge“ 2015, S. 17). Doch was sind eigentlich die wichtigsten Indizien – oft gar „Beweise“ genannt – für eine rein natürlich erklärbare (naturalistische) Evolution aller Lebewesen im Sinne Darwins? Häufig werden hierzu genannt: Ähnlichkeiten von Lebewesen, fossile Bindeglieder bzw. Übergangsformen und nicht optimale Strukturen bzw. „Konstruktionsfehler“ in heutigen Lebewesen. In dieser Ausgabe widmen sich einige Beiträge diesen Indizien. ...
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Das Kiefergelenk der Säugetiere – Säule der Evolution?
Bd. 32 Nr. 1 (2025)Nicht immer gewinnen die besseren Argumente im Wettkampf der Ideen. Oftmals ist es die scheinbare Plausibilität einer Hypothese, die zunächst eingängig ist und dadurch viele Befürworter erlangt. Das kopernikanische Weltbild etablierte sich erst über ein Jahrhundert nach dem Tod des Kopernikus, und eine Mehrheit der Gelehrten glaubte bis zur Zeit der bekannten Experimente von Louis Pasteur, dass Lebewesen spontan aus toter Materie entstehen können. Auch der Siegeszug der Evolutionslehre beruht zu einem großen Teil auf der zunächst plausibel erscheinenden Überzeugungskraft des „Ähnlichkeitsarguments“ ...
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Segler unter den Vögeln
Bd. 31 Nr. 2 (2024)Einer der stärksten Triebe aller Lebewesen ist unbezweifelbar der Überlebenswille. Das gilt selbstverständlich auch für den Menschen. Davon zeugt nicht nur die in Sagen und Mythen häufig vorkommende Suche nach Unsterblichkeit, sondern dies zeigen auch zahlreiche ausgefallene Bemühungen, das Rätsel der Langlebigkeit bestimmter Lebewesen zu lösen. Gegenwärtige Bemühungen sind vor allem auf dem Gebiet der Genetik angesiedelt. Die Genome besonders langlebiger Organismen werden nach besonderen Abschnitten untersucht, die die Langlebigkeit fördern. Solche Genome werden im Rahmen der Langlebigkeitsforschung als „Methusalem-Genome“ bezeichnet – nach dem gemäß der Bibel langlebigsten Menschen der Geschichte, der dem biblischen Bericht zufolge 969 Jahre alt wurde.
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Delfine - ein sportlicher Grundtyp?
Bd. 31 Nr. 1 (2024)„Alles Leben ist Problemlösen“ – so lautet der Titel eines Buches des einflussreichen Philosophen Karl Popper. Es geht darin um Erkenntnis, Geschichte und Politik. Aber hat das auch etwas mit der Biologie, der naturwissenschaftlichen Erforschung von Leben zu tun? Die Autoren um Steven S. Andrews wählten in einem kürzlich veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel einen recht ungewöhnlichen Ansatz – zumindest wenn man vom mehrheitlich akzeptierten Verständnis der Biologie bzw. Naturwissenschaft im Allgemeinen ausgeht. Sie betrachteten sämtliche biochemische Einrichtungen einer biologischen Zelle im Sinne von Problemlösungen, die erlangt werden müssen, damit eine Zelle leben kann.
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Tintenfische – erstaunliche Tiere
Bd. 30 Nr. 2 (2023)„I think“ (ich denke) steht über der wohl berühmtesten Stammbaum-Skizze der Welt geschrieben. Eigentlich war es nur eine kleine Kritzelei, die der junge Charles Darwin im Jahr 1836 anfertigte. Darwin war erst wenige Monate zuvor von seiner zweijährigen Forschungsreise um die Welt zurückgekehrt und notierte nun seine ersten Gedanken über den Ursprung der Arten im First Notebook on Transmutation of Species. Darwin visualisierte mit seiner Skizze die Vorstellung, dass verschiedene Gruppen von Lebewesen über Verästelungen (die in der Regel ausgestorbene Arten repräsentieren) auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgeführt werden könnten.
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Waren Neandertaler Menschen wie wir?
Bd. 30 Nr. 1 (2023)Unverkennbar hält die große Mehrheit der Wissenschaftler nach wie vor an der Evolutionslehre fest, obwohl sie sich in vielen Bereichen als untaugliches Erklärungskonzept erwiesen hat, das wiederholt und nachhaltig an der Wirklichkeit gescheitert ist. An evolutionär motivierten Fehleinschätzungen fehlt es nicht. Eine der bekanntesten ist die Aussage des berühmten Evolutionsbiologen Ernst Mayr, man brauche in stammesgeschichtlich weit voneinander entfernten Lebewesen nicht nach homologen Genen zu suchen. Ähnlich gelagert ist die Hypothese, dass weit über 90 % der menschlichen Erbsubstanz funktionsloser Schrott sei, weil im Laufe der Evolution Gene immer wieder funktionslos würden. ...
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Silberschwerter
Bd. 29 Nr. 2 (2022)Vor einem halben Jahrhundert galten sie noch als selten: Merkmale verschiedener Arten, die als „konvergent“ gedeutet werden. Unter Konvergenz versteht man im Rahmen der Evolutionsbiologie das unabhängige Auftreten ähnlich gestalteter Merkmale oder ähnlicher Eigenschaften von Lebewesen. Ein viel zitiertes Beispiel ist die Torpedoform vieler Wasserlebewesen. Normalerweise werden Ähnlichkeiten evolutionstheoretisch aber als Hinweise auf gemeinsame Abstammung gewertet. Darauf beruht nicht nur der „Ähnlichkeitsbeweis“ der Evolution, sondern auch das Aufstellen von Stammbäumen.
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Überschiebung in den Alpen
Bd. 29 Nr. 1 (2022)„Die schönste Überschiebung der Welt.“ „Die schönste Zeche der Welt.“ – Mitunter werden mit solch ungewöhnlichen Superlativen UNESCO-Welterbestätten beschrieben und beworben. Zu ihnen zählen vermehrt bedeutende geologische Aufschlüsse mit Dimensionen im Kilometer- oder Zehnerkilometer-Bereich. Zwei der Orte, über deren geologische Phänomene Michael Kotulla berichtet, ist nicht nur der Welterbe-Status gemein, sondern auch eine über 150-jährige Erforschungsgeschichte.
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Inspiriert vom Zufall?
Bd. 28 Nr. 2 (2021)„Ganz oder gar nicht“ - das zeigt sich immer wieder beim Studium der Lebewesen. In Beiträgen zur einfachsten bekannten Zelle, zur Photosynthese oder zu den ausgefeilten Flugkünsten der Libellen zeigt sich durchgehend, wie schwierig es ist, plausible Evolutionsstadien zu finden, die zwar funktionell noch nicht vollständig sind, aber dennoch einen Überlebensvorteil bieten sollen. Verhaltensähnlichkeiten werden schon seit Langem genutzt, um Abstammungsverhältnisse zu ermitteln. Nun zeigt eine aktuelle Studie, dass diese auch durch Umweltfaktoren geprägt sein können. Darüber berichtet B. Scholl und kommt zum Schluss, dass deshalb Verhaltensähnlichkeiten kein gutes Evolutionsargument sind.
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Exoplaneten
Bd. 28 Nr. 1 (2021)Sind wir alleine im Weltall? Diese Frage hat die menschliche Phantasie schon seit Langem angeregt. Mittlerweile können Astronomen ihre Vorstellungen über die Existenz von fernen Planeten wenigstens ansatzweise mit Beobachtungsdaten abgleichen. Die Vorstellung, dass unser Sonnensystem gewöhnlich sei, wird durch diese jedoch stark in Frage gestellt. Die Erforschung der Weiten des Weltalls ist unter anderem motiviert von der Suche nach einem zweiten erdähnlichen Planeten, auf dem Leben existieren könnte. Neue Simulationen zur Langzeitstabilität des Erdklimas zeigen nun, dass ein über Milliarden Jahre lebensfreundliches Erdklima aber keineswegs selbstverständlich ist.
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Eiszeit und Gletscherschmelze
Bd. 27 Nr. 2 (2020)Dass Eis nicht ewig ist, hat sich herumgesprochen. Dass es am Ende der Eiszeit möglicherweise sehr viel schneller abgetaut ist, als bisher angenommen, wird in einem Beitrag von M. Kotulla diskutiert. Drei Beiträge widmen sich dem Thema Lebensentstehung, die erneut bestätigen, dass Plan und Zielsetzung entscheidend sind. Angesichts des Scheiterns bisheriger Modelle werden Räume tief unter der Erde als Orte der Entstehung ins Spiel gebracht. Es zeigt sich dabei eine auffällige Diskrepanz zwischen der Deutung der Ergebnisse und den zugrundeliegenden Daten auf. Auch Hinweise von möglichem Leben in Meteoriten erweisen sich als höchst fragwürdig.
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Einzigartiges Erbgut
Bd. 27 Nr. 1 (2020)Das Erbmolekül DNA – hier in künstlerischer Darstellung – erweist sich als umso faszinierender, je mehr man darüber forscht. Immer mehr Indizien werden entdeckt, die deutlich auf eine geplante Konstellation hinweisen. Pseudogene galten lange Zeit als funktionslos gewordene Gene. Daher wurde über 40 Jahre lang die Suche nach Funktionen im Erbgut von Lebewesen vernachlässigt. Mittlerweile hat sich jedoch vielfach gezeigt, dass „Pseudogene“ oft überaus wichtige Funktionen erfüllen, wie man es erwarten würde, wenn eine durchdachte und geplante Situation vorliegt.
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Springende Früchte
Bd. 26 Nr. 2 (2019)Das Springkraut macht seinem Namen alle Ehre. Die Früchte öffnen sich bei Samenreife explosionsartig durch einen ausgefeilten Mechanismus. Lesen Sie mehr darüber im Beitrag von R. Junker! Die interdisziplinäre Ausrichtung von Studium Integrale Journal zeigt sich in besonderer Weise in einem geologisch-theologischen Beitrag über die Zerstörung von Sodom und Gomorra, von der das Buch Genesis im Alten Testament berichtet. Kann dafür ein geologisches Ereignis und mithin ein natürliches Phänomen verantwortlich gemacht werden?
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Radiokarbon-Datierung
Bd. 26 Nr. 1 (2019)Über den Laacher-See-Vulkan ist kürzlich heftig debattiert worden. Michael Kotulla berichtet in dieser Ausgabe von einem Fund von Baumstämmen, fünf Kilometer östlich des Laacher Sees. Die daraus herkömmlicherweise abgeleiteten Radiokarbon-Alter stimmen mit bisherigen Veröffentlichungen überein: um 11.050 konventionelle bzw. um 12.900 kalibrierte Radiokarbon-Jahre vor heute. Aber können die kalibrierten Radiokarbon-Alter mit realem Alter gleichgesetzt werden?
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Staub im Weltall
Bd. 25 Nr. 2 (2018)Staub im Weltraum klingt zwar langweilig, ist aber dank unerwarteter Entdeckungen zu einem aktuellen und hochinteressanten Thema geworden. Die neuen Resultate sind in einem alten Universum so nicht erwartet wurden. So weiß man heute, dass Staubringe trotz ihrer Kurzlebigkeit ein allgemeines Phänomen im Weltraum sind, seien es Staubringe um ganze Galaxien, um (Proto-)Sterne, um Gasplaneten oder neuerdings sogar um Asteroiden und Zwergplaneten anzutreffen. Einmal mehr zeigt sich, das der Weltraum immer für Überraschungen gut ist.
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Paradiesvögel
Bd. 25 Nr. 1 (2018)Dass es gute Gründe für Schöpfung gibt, erläutert N. Crompton in der zweiten Folge über die faszinierenden Paradiesvögel. Woher kommen deren Farbenpracht, der enorme Formenreichtum ihrer Federn und ihr außergewöhnliches Balzverhalten? Auch bei dieser Frage ist es angebracht, nicht nur einen Antworttyp – eine evolutive Entstehung auf der Basis rein natürlicher Mechanismen – zuzulassen. Der Autor erläutert, warum die Annahme präexistenter genetischer Programme die Befundlage viel besser erklärt als das das Modell der mehrfachen vorteilhaften Mutationen.
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Paradigmenwechsel: Tonsteine neu interpretiert
Bd. 24 Nr. 2 (2017)Bisher war man der Idee gefolgt, dass feinkörnige Ablagerungsgesteine im Wesentlichen Ablagerungen repräsentieren, die lange Zeiträume in Anspruch nehmen. Doch mittlerweile häufen sich die Indizien, die für höher-energetische Bedingungen und damit eine rasche Ablagerung sprechen. In einem weiteren Beitrag geht M. Kotulla auf die Trennung Britanniens von Europa ein, welche nach heutigen Erkenntnissen katastrophischer Natur gewesen sein dürfte, ein Vorgang, der wahrscheinlich nur einige Monate beanspruchte.
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Wie entstand die Feder?
Bd. 24 Nr. 1 (2017)Damit Federn das Fliegen ermöglichen, muss Vieles aufeinander abgestimmt sein, angefangen vom „Baumaterial“ der Federn und dessen Anordnung bis zur Flugsteuerung. Der Feinbau von Schaft und Federästen so kompliziert, dass erst in jüngerer Zeit größere Fortschritte in der Aufklärung ihres Aufbaus erzielt wurden. Zudem wird auch eine zweckmäßige Verankerung im Körper benötigt, Muskeln, Blutgefäße, Nervenbahnen, Sinneskörperchen. Vor diesem Hintergrund überrascht es, wenn in populären Darstellungen der Eindruck erweckt wird, die evolutive Entstehung flugtauglicher Federn sei im Wesentlichen aufgeklärt.
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Erdgeschichte als Tatsache
Bd. 23 Nr. 2 (2016)Was ist „Erdgeschichte“? Michael Kotulla zeigt in dieser Ausgabe, dass „Erdgeschichte“ kein neutraler, ergebnisoffener Entwurf der Vergangenheit, sondern „gemacht“ ist. Drei Beiträge befassen mit dem Thema „Herkunft des Menschen“. Neue Befunde weisen darauf hin, dass der Mensch schon immer geistig „fit“ war und ein primitives Frühstadium nicht nachweisbar ist. Demnach war der Frühmensch ein hocheffektiver Jäger und verfügte über ein differenziertes Verhalten und eine komplexe Sprache, vergleichbar mit den Fähigkeiten des modernen Menschen.
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Eine Falle mit Kontaktzähler
Bd. 23 Nr. 1 (2016)Eine Pflanze, die zählen kann, wenigstens bis fünf: Die Venusfliegenfalle registriert die Anzahl der Berührungen der Fühlborsten, vermeidet auf diese Weise Fehlalarm und erhält Auskunft über die Größe der Beute. Es ist bemerkenswert, dass eine Falle die Fähigkeit hat, nach einer bestimmten Anzahl von Aktionspotentialen gewisse „Handlungen“ auszuführen. Andererseits fällt die geschickte Abstimmung der Enzyme und Natriumkanäle auf die Größe der Beute auf. Die Verarbeitung der Information aus den Fühlborsten erinnert an andere Regelkreisläufe der Natur, in denen komplexe Informationen verarbeitet werden und eine passende Reaktion darauf folgt.
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Die perfekte Welle
Bd. 22 Nr. 2 (2015)Der Südliche Stechrochen gehört neben vielen anderen schwimmenden Tieren zu den gemächlicheren Schwimmern, die sich elegant durch wellenförmige Bewegungen eines durchgehenden Flossensaumes fortbewegen; eine Fähigkeit, die mehrfach konvergent auftritt. Das konvergente Auftreten komplexer Bauelemente ist ein typisches Design-Kennzeichen. Es zeigt sich mehr und mehr, dass Konvergenzen selbst von sehr komplexen Merkmalen sehr häufig sind – gegen frühere evolutionstheoretische Prognosen.
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Entstehung der Säugetiere
Bd. 22 Nr. 1 (2015)Die Vorstellungen über die Entstehung der Säugetiere haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Zu Beginn des Paläogens (Tertiärs) erscheint ziemlich abrupt eine Vielzahl von Säugetiergruppen im Fossilbericht. Nach klassischer Sicht soll das Aussterben der Dinosaurier Platz für die modernen Säuger geschaffen haben. Doch sowohl zahlreiche Fossilfunde als auch molekulare Daten sprechen mittlerweile für eine sehr viel frühere Entstehung der Säugetiere und weisen zudem systematisch einige Diskrepanzen auf.
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Kambrische Explosion
Bd. 21 Nr. 2 (2014)Im unteren Teil der geologischen Periode des Kambriums ist eine große Anzahl unterschiedlichster Tierbaupläne erstmals fossil überliefert. Der Hauptteil der Tierstämme und viele Klassen innerhalb der Stämme erscheinen erstmals in einem engen geologischen Zeitfenster von 6-10 Millionen Jahren. Viele neuere Funde vergrößern die Vielfalt kambrischer Formen. Der Großteil präkambrischer Formen eignet sich nicht als Vorläuferformen kambrischer Organismen und erfordert eigene Entstehungshypothesen. Dieser Befund widerspricht evolutionstheoretischen Erwartungen.
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Megafluten
Bd. 21 Nr. 1 (2014)Gullfoss („Goldener Fall“) in Island – Ausdruck der gewaltigen Kraft des fließenden Wassers? Nur ein wenig. Denn Studien haben ganz andere Dimensionen aufgezeigt: In nur Stunden können ganze Landschaften geformt und Canyons aus dem Untergrundgestein herausgefräst werden. Das eindrucksvollste Beispiel hierfür ist die Lake-Missoula-Megaflut, die sich am Ende der Eiszeit in Nordamerika ereignete. Die Superflut, ausgelöst durch einen Eisdammbruch eines aufgestauten Schmelzwassersees mit dem etwa 50-fachen Volumen des Bodensees, formte in nur wenigen Tagen die Channeled Scablands mit kanalartigen Schluchten von bis zu 80 km Länge und 300 m Tiefe.
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10'000 Katapulte an einem Farnwedel
Bd. 20 Nr. 2 (2013)H. Binder befasst sich mit der Frage, ob sich Spuren der Auseinandersetzung des Organismus mit Infektionskrankheiten im Erbgut von Menschengruppen nachweisen lassen, die über Generationen mit bestimmten Erregern konfrontiert waren. Durch diese Belastung entsteht ein starker Selektionsdruck, was in der Evolutionstheorie als eine wichtige Triebfeder für den evolutionären Wandel angesehen wird. Es zeigt sich jedoch, dass die Vitalität der betroffenen Menschen im Vergleich zu gesunden eingeschränkt, während die Dauerbelastung durch Infektionskrankheiten die Entstehung neuer genetischer Information nicht fördert.